Virtuelle Kreditkarte – Test 2018

Virtuelle Kreditkarte Testsieger Sehr gut (1,8) 02/2018

Platz 1: netbank - Absolut seriöser deutscher Anbieter

Die netbank gehört zu den wenigen in Deutschland ansässigen Anbietern für virtuelle Kreditkarten. Das sichert Ihnen die gewohnt hohen Standards. Im Zusammenspiel mit den guten Konditionen erlangt die netbank so den Testsieg.

Platz Anbieter Bewertung i Hinweis Einrichtung Einzahlung i
1.
8,7 / 10
- Jahresgebühr nur 7,50 €
- Sehr gutes Preis-/Leistungsverhältnis
- Seriöser, deutscher Anbieter
- Schon nach 24 Stunden verfügbar
0 € 0 € Testbericht
2.
6,9 / 10
- Undurchsichtige Gebührenstruktur
- Je nach Setup und Gebührenverständnis günstig
- Aufladung teuer
0 € 1 € Testbericht
3.
6,8 / 10
- NETELLER-Konto erforderlich
- Faire Konditionen
- Rückzahlungen des Guthabens kosten 7,50 €
0 € 0 € Testbericht
4.
6,5 / 10
- Hohe Transaktionskosten
- Interessantes System mit vielen virtuellen Kreditkarten
0 € 1,95 % Testbericht

Die Vor- und Nachteile für die virtuelle Kreditkarte auf einen Blick

Bei einem Produkt wie der virtuellen Kreditkarte ist es gut, alle wesentlichen Merkmale auf einen Blick zu sehen. Dies erleichtert die Entscheidungsfindung.

Vorteile der virtuellen Kreditkarte

  • Sie ist diebstahlsicher.
  • Da die Karte als Guthabenkarte funktioniert, bleibt der Inhaber vor der Überraschung zu hoher Ausgaben geschützt.
  • Eine virtuelle Kreditkarte steht in der Regel innerhalb von 24 Stunden zur Verfügung und kann weltweit verwaltet werden.
  • Da die Online-Kreditkarte auf Guthabenbasis funktioniert, entfällt die Schufa-Anfrage. Sie steht damit auch Verbrauchern mit schwacher Bonität zur Verfügung.
  • Für das Onlineshopping bietet die Kreditkarte ein Maximum an Sicherheit.
  • Mit der Verbreitung des Handys als elektronischer Geldbörse kann die virtuelle Kreditkarte auch immer mehr im Einzelhandel vor Ort zum Einsatz kommen.

Nachteile der virtuellen Kreditkarte

  • Barverfügungen sind mit der virtuellen Kreditkarte nicht möglich.
  • Vor dem Einsatz muss sich der Inhaber immer erst versichern, dass er über genügend Guthaben verfügt.

Virtuelle Kreditkarte im Detail

Die virtuelle Kreditkarte ist die Weiterentwicklung des klassischen Plastikgeldes. Plastikgeld findet sich heute in fast jedem Portemonnaie. Für die meisten Verbraucher sind Kreditkarten, gleich ob klassisch oder als Pre-Paid-Variante, aus dem täglichen Leben nicht mehr wegzudenken. Die einen bezahlen nur damit, andere sammeln noch Meilen oder Cash-Back-Punkte. Die Auswahl ist riesig, und wer, mit Verlaub, noch eine Jahresgebühr dafür bezahlt, ist selbst daran schuld. Ursprünglich nur für eine bestimmte Verbrauchergruppe gedacht, bereichert jetzt die virtuelle Kreditkarte das Angebot.

Die Anwendungsmöglichkeiten werden größer

Im Gegensatz zu einer physischen Kreditkarte erhält der Karteninhaber bei einer virtuellen Kreditkarte nur einen Datensatz. Dieser besteht aus der Kreditkartennummer, der Prüfziffer (CIV) und dem Verfalldatum.

Wer viel im Internet einkauft, erkennt sofort, dass es sich dabei um die Daten handelt, die er beim Bezahlen mit Kreditkarte bei einem Onlineshop eingeben muss. Für genau diese Zielgruppe war die virtuelle Kreditkarte gedacht. Die Technik, auch beim Bezahlen vor Ort, schreitet jedoch in großen Schritten voran.

Bekanntermaßen ist es inzwischen auch möglich, mit dem Handy zu bezahlen. Das Smartphone erfüllt inzwischen auch die Funktion einer elektronischen Geldbörse. Die virtuelle Kreditkarte wird ausschließlich online verwaltet. Der permanent mögliche Internetzugang mittels Smartphone lässt somit auch die Nutzung der Virtuellen Kreditkarte von unterwegs zu.

Da es sich bei einer virtuellen Kreditkarte jedoch um eine Karte auf Guthabenbasis handelt, muss diese vor dem Einsatz mit dem entsprechenden Guthaben aufgeladen sein.

Tatort Internet

Viele Verbraucher scheuen sich davor, im Internet mit der Kreditkarte zu bezahlen, da sie befürchten, ihre Daten werden von Cyberkriminellen ausgelesen und die Karte leergeräumt. Eine Prepaid-Karte bietet hier den notwendigen Schutz, allerdings nimmt sie wieder Platz im Portemonnaie weg. Die virtuelle Kreditkarte kombiniert die Vorzüge der Sicherheit und der Platzersparnis. Wer weiß, dass er im Web ein Produkt oder eine Dienstleistung für 129,99 Euro erwerben möchte, lädt genau diesen Betrag auf seine virtuelle Kreditkarte. Sollte tatsächlich wider Erwarten ein Dritter die Daten auslesen, bringt ihn das nicht weiter – nach dem Bezahlvorgang ist die Karte leer.

Wie kann ich meine virtuelle Kreditkarte aufladen?

Es gibt zahlreiche Optionen, wie der Karteninhaber das Guthaben aufladen kann. Neben der klassischen Banküberweisung bieten die virtuellen Kreditkarten im Vergleich

  • PayPal
  • Sofortüberweisung
  • Per Handy
  • Lastschrift

an.

Einige Kartenanbieter berechnen für die Aufladung jedoch eine Gebühr. Diese beträgt meist ein Euro, in einem Fall auch drei Prozent des Anlagebetrages, mindestens einen Euro. Die Umsätze auf der Karte sind per SMS abrufbar.

Was kostet die virtuelle Kreditkarte im Vergleich?

Die Kosten hängen vom jeweiligen Anbieter ab. Es gibt durchaus Emittenten, die keine Jahresgebühr berechnen, andere verlangen unter zehn  Euro im Jahr. Der teuerste Anbieter im virtuelle Kreditkarten Test kalkuliert mit 24 Euro im Jahr.