Gericht bestätigt Kürzung der Bewertungsreserven – rügt aber Intransparenz der Versicherer

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Lebensversicherer dürfen die Anteile der Bewertungsreserven für ihre Kunden kürzen. Diese Neuregelung ist rechtens, bestätigt jetzt der Bundesgerichtshof (BGH). Er beklagt jedoch gleichzeitig die Intransparenz der Versicherer und verweist daher einen konkreten Fall zurück an das Landgericht Düsseldorf.

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Neues Reisevertragsrecht bekommt Kritik von Verbraucherschützern

Seit dem 1. Juli 2018 gelten auch in Deutschland beim Reisevertragsrecht die neuen Regelungen. Diese Pauschalreise-Richtlinie besitzt Gültigkeit in allen Mitgliedsstaaten der Europäischen Union (EU). Bei der Verbraucherzentrale Bundesverband bekommen die neuen Regelungen keine guten Noten: Sie bedeuten nach seiner Einschätzung eine Verschlechterung für Verbraucher. Mehr denn je sei es wichtig, ein wachsames Auge bei der Buchung zu haben und für eventuelle Schadensersatz-Ansprüche juristischen Beistand zu suchen.

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Große Drogeriemärkte kritisieren Amazon wegen angeblich mangelndem Verbraucherschutz

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Drei der größten stationären Einzelhändler für Drogerieartikel und Schönnheitsprodukte in Deutschland dm, Rossmann und Douglas weisen auf Lücken im Verbraucherschutz und in der Produktsicherheit bei amazon hin. Sowohl die Tagespresse, als auch die Fernsehnachrichten berichteten über einen Produkttest, den die Drogeriemärkte in einem unabhängigen Labor gestartet hätten. Demnach wären beliebte Produkte von amazon Marketplace-Händlern aus China getestet worden, die direkt an die Endverbraucher geliefert worden sind.

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Mehr Rechte für Verbraucher EU-weit auf dem Weg

Die Verbraucherschutzrechte in den Mitgliedsstaaten der Europäischen Union (EU) werden deutlich besser. Allerdings dauert es noch eine Weile, bis sie greifen. Nach Ansicht des Wirtschaftsjuristen Martin Rätze kommen sie nicht mehr vor den Europawahlen 2019 auf den Gesetzgebungsweg. Danach haben die Mitgliedsstaaten noch 18 Monate Zeit für die Umsetzung.

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Dieselabgas-Skandal: Verbraucherrechte von Nachbesserung über Entschädigung bis zur Rückgabe

Wer einen VW mit dem Diesel vom Typ EA 189 besitzt, gehört zu den Opfern der Abgasmanipulation. Diese Kundschaft kann ihre Rechte jedoch auf vielfältige Weise geltend machen. Sie besitzt Ansprüche gegenüber Verkäufer und Hersteller, kann Nachbesserungen, Schadensersatz oder Rücknahme des Fahrzeuges gegen Kaufpreiserstattung verlangen. Zudem sind Sammelklagen als Vorschlag der EU-Kommission im Gespräch. Wichtig zu wissen ist: Alle Schadenersatzansprüche rund um den Dieselskandal verjähren am 31. Dezember 2018 – also zum Ende des laufenden Jahres! Hilfe für geschädigte Kunden bietet zum Beispiel die Anwaltskooperation vw-verhandlung.de.

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Nach Dieselskandal & Co: EU-weite Sammelklagen sollen Verbraucherschutz stärken

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Die EU erwägt, europaweite Sammelklagen zuzulassen. Dabei können Non-Profit-Verbände stellvertretend für Verbraucher deren Schadenersatzansprüche einklagen. So soll eine Klageindustrie nach US-Antivorbild verhindert werden. Dennoch zeigen sich die Unternehmen besorgt.

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Der Ombudsmann des Bankenverbandes hat weiterhin jede Menge Arbeit

Kaum zu glauben, aber wahr: Seit inzwischen mehr als 25 Jahren sammelt der Ombudsmann des Bankenverbandes Kundenbeschwerden und versucht außergerichtlich Streitfälle beizulegen. Der Vorteil für die Bank: Wogen können geglättet werden, eine kundenfreundliche Lösung scheint in vielen Fällen möglich. Zudem gelangen nicht alle Streitfälle zur Aufsichtsbehörde, was einer Überlastung der Bürokratie entgegenwirkt.

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